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Medizinische Versorgung

Medizinische Versorgung für HIV-Positive in der Oberpfalz

Ambulante medizinische Versorgung:

In der Oberpfalz gibt es zwei medizinische Anlaufstellen, wo HIV-Positive von HIV-Spezialisten sachgerecht und nach modernstem Standard behandelt werden. Wir können beide Stellen absolut empfehlen, insbesondere, da beide Stellen auch hervorragend miteinander kooperieren. Sollten Sie also in Ostbayern leben, ohne bei einem HIV-Spezialisten medizinisch angebunden zu sein, empfehlen wir Ihnen unbedingt, sich bald einen Termin bei einer der genannten Stellen geben zu lassen, denn eine gute HIV-spezifische Versorgung erfordert viel Fachwissen und Erfahrung. Außerdem dürfen Sie sich sicher sein, dass von diesen Ärzten keinerlei Diskriminierung und Stigmatisierung ausgeht, sondern die Behandlung von HIV-Positiven tägliche Routine ist:

Universitätsklinik Regensburg

Uniklinik Regensburg, Infektiologie, Franz-Josef-Strauss-Allee 1193053 Regensburg, Anmeldung und Terminvereinbarung  unter 0941 –  944 4250, link

Dr. Franz Audebert und seine Kollegen

Praxiszentrum Alte Mälzerei, Galgenbergstraße 2593051 Regensburg, Terminvereinbarungen unter 0941 – 920 600, link

Beide Stellen arbeiten auf Wunsch auch gerne mit Ihrem Hausarzt zusammen. Sie können mit und ohne Überweisung kommen.

Stationäre medizinische Versorgung:

Obwohl die medizinische Versorgung von HIV-Patienten überwiegend ambulant erfolgen kann, so ist doch im Einzelfall nicht auszuschließen, dass eine stationäre Aufnahme erforderlich ist. In diesem Fall können Sie sich natürlich an die oben genannten Stellen – Universitätsklinikum bzw. Dr. Audebert und Kollegen – wenden, die alles Notwendige in die Wege leiten. Im Notfall können Sie sich auch rund um die Uhr  an die Notaufnahme der Uniklinik Regensburg wenden:

Notaufnahme der Uniklinik Regensburg

Franz-Josef-Strauss-Allee 11, 93053 Regensburg, Tel.: 0941 – 944 7085

Postexpositionsprophylaxe

Viele HIV-Positive leben in einer Partnerschaft mit einem/r HIV-negativen Partnern/in. Auch wenn die Sicherheit von Kondomen bei korrektem und geübtem Gebrauch sehr hoch ist, so kann es im Einzelfall doch zu einem Unfall kommen, so dass ein Infektionsrisiko für den HIV-negativen Partner/die Partnerin vielleicht nicht mehr auszuschließen ist. In diesem Fall wenden Sie sich am besten so schnell wie möglich an eine der folgenden Telefonnummern, um sich beraten zu lassen, ob nachträglich medizinische Maßnahmen zum Schutz des HIV-negativen Partners notwendig und empfehlenswert sind. Diese Beratung ist tatsächlich so schnell wie möglich notwendig, da geeignete Maßnahmen zum nachträglichen Schutz am besten innerhalb zwei Stunden nach dem Risiko, aber in jedem Fall so schnell wie möglich eingeleitet werden sollten:

Infektiologie Uniklinik                  0941 944 4250

Praxis Dr. Audebert und Kollegen     0941 920 600

Aids-Beratung Oberpfalz                    0941 79 13 88

Notaufnahme Uniklinik                       0941 944 7085