Checkpoint Regensburg

 

 

Checkpoint Regensburg testet immer am 1. und 3. Dienstag des Monats, 17.30 bis 19.00 Uhr.  Keine Tests an Feiertagen!

 

Bitte kommen Sie frühzeitig! Da wir nur begrenzte Kapazitäten haben, müssen wir uns vorbehalten, im Einzelfall Testkunden auf den nächsten Termin zu verweisen!

 

 

 

 

Bitte beachten!!!

Sonderaktion für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM):

Männer, die Sex mit Männer haben, werden bis auf Weiteres kostenlos auf HIV getestet!

Weitere Informationen hier!

 

 

 Beratung

 Diskret, zuverlässig und anonym!

 HIV-Schnelltest und HIV-Labortest

 Wir testen auch auf andere sexuell übertragbare Krankheiten!

 

 

Checkpoint Regensburg testet im

Praxiszentrum Alte Mälzerei

Galgenbergstraße 25

93053 Regensburg

 

 

Anstehende Test-Abende: 

immer am 1. und 3. Dienstag des Monats, außer an Feiertagen !

 

Di, 5.06.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 19.06.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 3.07.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 17.07.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 7.08.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 21.08.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 4.09.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 18.09.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 2.10.2018 von 17:30 bis 19:00
„“Di, 16.10.2018 von 17:30 bis 19:00

 

 

Kosten der einzelnen Tests:

(einzelne Preise können bei Sonderaktionen abweichen)

 

 

 

Bis auf weiteres testet Checkpoint Regensburg Männer, die Sex mit Männern haben, kostenlos auf HIV.

Nähere Informationen finden Sie hier!

 

 

Informationen zum Schnelltest

 

 

 

 

Was ist ein HIV-Schnelltest?

 

Ein HIV-Schnelltest ist ein Testverfahren, das nur etwa 30 Minuten in Anspruch nimmt, um zu beantworten, ob eine HIV-Infektion ausgeschlossen werden kann. Allerdings gilt für den Schnelltest, dass man nach dem Risiko mindestens 12 Wochen warten muss, bis der Test die HIV-Infektion sicher ausschließen kann. Das Schnelle am Schnelltest ist also nicht der geringe zeitliche Abstand zwischen Risiko und Test, sondern zwischen Test und Testergebnis (reduziert sich von mehreren Tagen auf 30 Minuten). Es gibt aber viele Menschen, die gerade diese “nervige” Wartezeit zwischen Test und Ergebnis möglichst kurz haben wollen.
Der HIV-Schnelltest funktioniert so, dass ca. drei Tropfen Blut auf ein Testfeld einer sogenannten Testkassette aufgebracht werden. Nach etwa 30 Minuten kann man anhand von Farbstreifen ablesen, ob der Test reagiert, also HIV-Antikörper gefunden hat, oder nicht.

Wenn der Test nicht reagiert, gilt mit hoher Sicherheit, dass man nicht HIV-infiziert ist – das Testverfahren ist damit abgeschlossen.

Wenn der Test reagiert, spricht man nicht von einem HIV-positiven Ergebnis, sondern lediglich von einem reaktiven Testergebnis, da das Testergebnis überprüft werden muss. Dann ist das Testverfahren noch nicht abgeschlossen, sondern es muss Blut abgenommen werden und es dauert 2 – 5 Tage, bis das Ergebnis des Bestätigungsverfahrens vorliegt. Im Einzelfall kann es passieren, dass sich das reaktive Ergebnis des Schnelltests im Bestätigungsverfahren als falsch erweist (dass die Person also tatsächlich nicht HIV-infiziert ist), aber meistens wird ein reaktiver Schnelltest und damit die Diagnose “HIV-infiziert” im Bestätigungsverfahren bestätigt.

 

Ich habe aber Angst! Kann ich mich schon früher als 12 Wochen nach einem Infektionsrisiko auf HIV testen lassen oder kann ich sonst irgendetwas sinnvolles vor Ablauf der 12 Wochen unternehmen?

 

Ja. Der HIV-Kombinations-Labortest liefert ein sicheres Ergebnis bereits 6 Wochen nach dem Infektionsrisiko und im Einzelfall kann ein Test auch bereits vor Ablauf dieser 6 Wochen sinnvoll sein (das hängt einerseits von der Ernsthaftigkeit des Risikos ab, aber auch vom Vorhandensein einer Symptomatik, die die Annahme einer akuten Infektion nahe legt.

Wenn das Risiko eindeutig ist (z.B. ungeschützter Sex mit einer HIV-positiven Person), dann kann sogar am besten gleich nach dem Infektionsrisiko bis hin zu maximal 72 Stunden danach mit einer Medikamenteneinnahme begonnen werden, um nachträglich das Risiko der HIV-Infektion zu minimieren: die Post-Expositions-Prophylaxe oder kurz PEP.

Eine zeitliche Abfolge meiner Handlungsmöglichkeiten nach einem Infektionsrisiko schaut also so aus:

bis zu 3 Tage nach einem ernsthaften Risiko (am besten aber so schnell wie möglich):  medikamentöse Post-Expositionsprophylaxe (kurz: PEP) für die Dauer von 4 Wochen möglich, damit das Infektionsrisiko nachträglich vermindert/verhindert wird.

ab 4. Tag bis ca. 2 Wochen nach dem Risiko: es gibt keine sinnvolle präventive oder diagnostische Maßnahme. Am besten die Beratungsstelle anrufen oder aufsuchen, um in dieser Zeit das weitere Vorgehen zu überlegen.

ab ca. 2 Wochen nach dem Risiko bis zu 6 Wochen nach dem Risiko: HIV-Labortest oder PCR, aber nur mit eingeschränkter Sicherheit! Test muss wiederholt werden!

ab 6 Wochen nach dem Risiko: Kombinations-Labortest mit bereits jetzt sicherem Ergebnis. Blutentnahme erforderlich, Testergebnis kann in der auf die Blutentnahme folgenden Woche in der Aids-Beratungsstelle abgeholt werden. Test ist sicher und muss nicht wiederholt werden!

ab 12 Wochen nach dem Risiko: Schnelltest mit sicherem Ergebnis möglich. Zwei Tropfen Blut aus der Fingerkuppe reichen aus, das Ergebnis liegt nach ca. 30 Minuten vor. Wenn der Schnelltest nichts findet, ist eine HIV-Infektion sicher auszuschließen. Der Test ist sicher und muss nicht wiederholt werden!                                     Zeigt der Test eine Reaktion, dann ist eine Überprüfung im Labor notwendig.

 

Warum eigentlich ein HIV-Test ?

 

Die HIV-Diagnose ist der erste Schritt in die HIV-spezifische medizinische Versorgung. In Regensburg gibt es eine Immunambulanz an der Uniklinik Regensburg und eine sogenannte HIV-Schwerpunktpraxis, wo HIV-Spezialisten zur Behandlung HIV-positiver Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Diese Ärzte ermitteln nach der Diagnose den Stand der HIV-Infektion und verschreiben bei Bedarf die notwendigen Medikamente. Mit diesen Medikamenten – der sogenannten Antiretroviralen Kombinationstherapie – kann der HIV-positive Patient nahezu normal leben und auch die Lebenszeit ist im Vergleich zu HIV-negativen Menschen kaum noch verkürzt.

Der HIV-Schnelltest kann also der entscheidende Schritt zur Erhaltung der eigenen Gesundheit sein. Wir hoffen aber natürlich auch, dass unser Testangebot hilft, Neuinfektionen zu verhindern, denn die antiretrovirale Therapie hilft nicht nur, Krankheit zu verhindern, sondern sie reduziert auch sehr stark die Infektiösität der Behandelten!

An wen richten wir unser Angebot?

 

Nicht jeder Mensch geht das gleiche Risiko ein. Menschen mit sehr geringem Risiko (aber auch Menschen, denen die Wartezeit egal ist) sind besser beraten, zu einem Gesundheitsamt zu gehen und sich dort kostenlos und ebenfalls anonym testen zu lassen.
Unser Schnelltest-Angebot richtet sich v.a.an Menschen mit erhöhtem Risiko. Das sind in erster Linie homosexuelle Männer, Drogenabhängige und heterosexuelle Männer und Frauen, die sich jetzt oder in der Vergangenheit gehäuft sexuellen Übertragungsrisiken ausgesetzt haben. Wir bewerben daher unser Angebot in erster Linie bei diesen Gruppen, auch wenn sicher niemand weggeschickt wird, nur weil er/sie ein „zu geringes“ Risiko hatte.

Wird noch mehr getestet?

Man weiß seit langem, dass die HIV-Infektion oft im Zusammenhang mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen auftritt. Wir bieten daher Tests auf weitere, häufig auftretende sexuell übertragbare Infektionen an. Das sind die Syphilis (auch Lues genannt), die Hepatitis B und C und die Gonokokken-(Tripper) und Chlamydien-Infektionen. Wenn diese Infektionen erkannt und behandelt werden, sinkt das Risiko sich mit HIV zu infizieren oder HIV weiterzugeben.
Natürlich bieten wir auch bei Bedarf den herkömmlichen HIV-Antikörpertest an und die sogenannte HIV-PCR.

Was sollte man noch wissen?

 

Die Beratung ist kostenlos und anonym, die Tests sind kostenpflichtig und ebenfalls anonym. Es ist also keine Versicherungskarte notwendig. Der HIV-Schnelltest kostet zum Beispiel € 25,- (wir arbeiten nicht gewinnorientiert, sondern die Kosten sind so kalkuliert, dass unser Schnelltestangebot kostendeckend arbeitet).

 
 
 
 

Warum ist der HIV-Test so wichtig ?

 

Die medikamentöse Behandlung der HIV-Infektion hat in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht: die Behandlung der HIV-Infektion bewirkt, dass im Körper des HIV-Infizierten nur noch sehr, sehr wenige HIV übrig bleiben und dieses Absenken der Virusmenge im Körper bewirkt, dass der Fortgang der Infektion fast gestoppt wird. Da die Medikamente sehr nebenwirkungsarm geworden sind (anders als noch vor einigen Jahren), können sie sehr langfristig eingenommen werden, so dass eine HIV-Infektion dauerhaft ohne Einschränkung der Lebensqualität bis ins hohe Alter behandelt werden kann. Eine HIV-Infektion muss also keinen Verlust an Lebensqualität und Lebensjahren bedeuten.

 

Die Behandlung der HIV-Infektion hat aber zusätzlich einen sehr schönen Nebeneffekt, der für viele HIV-Positive nicht weniger wichtig ist: das Absenken der Virusmenge u.a. in Blut, Sperma und Scheidenflüssigkeit des HIV-Infizierten bewirkt, dass sogar diese normalerweise infektiösen Körperflüssigkeiten ihre Infektiösität nahezu verlieren.

Behandelte HIV-Positive haben also durch die Behandlung ihre Infektösität nahezu verloren und haben daher fast nichts mehr mit Neuinfektionen zu tun. Neuinfektionen passieren allermeistens im Kontakt mit Infizierten, die noch gar nicht getestet wurden und daher selbst noch gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Das höchste Risiko liegt im Kontakt mit sehr frisch infizierten Menschen (Infektion erst wenige Wochen bis Monate alt), da in den ersten Wochen der Infektion die Virusmenge im Körper des Infizierten massiv ansteigt und dadurch die Infektiösität gerade in dieser Zeit viel höher als im weiteren Verlauf der Infektion ist.

Wir empfehlen daher: wer ein Risiko hatte, sollte sich unbedingt mit uns beraten, ob und wann ein Test möglich ist und welcher Test wann in Frage kommt. Lieber einmal zu oft getestet als eine Infektion zu viel riskiert! 

Natürlich gilt weiterhin, dass es besser ist, sich mit einem Kondom vor einer Infektion zu schützen, als im Nachhinein einen Test machen zu lassen. Wenn aber der Schutz nicht funktioniert hat, ist das nicht das Ende aller Möglichkeiten, sondern dann gilt es, möglichst sachgerecht und verantwortungsvoll mit der neuen Situation umzugehen, um Schaden zu vermeiden oder zu minimieren.

 

 

Informationen zum schwulen Gesundheits-Check im Checkpoint Regensburg

 

Das Testprojekt der Aids-Beratungsstelle Oberpfalz ist nach München, Nürnberg und Augsburg das vierte Testprojekt, das unter dem Namen Checkpoint arbeitet. Checkpoint Regensburg will alle Menschen ermutigen, offen über ihre Risiken zu sprechen und sich informieren und beraten und auf Wunsch und bei Bedarf testen zu lassen. Dies gilt für drogenkonsumierende Menschen. Dies gilt für alle sexuell aktiven Menschen, für Menschen mit häufig wechselnden PartnerInnen, für Swinger und für Freier. Und dies gilt insbesondere für Männer, die Sex mit Männern haben, für die wir erste Anlaufstelle sein wollen für die Beratung und Testung von HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten.

Der Name Checkpoint Regensburg ist uns Verpflichtung, in unseren Beratungen allen Themen sexueller Gesundheit gegenüber offen zusein – ohne Tabus, schwulenfreundlich und frei von diskriminierendem Verhalten !

Für schwule Männer – allgemein gesprochen für Männer, die Sex mit Männern haben – bieten wir seit September 2017 den HIV-Test kostenlos an. Das gilt gleichermaßen für den Schnelltest und den Kombi-Labortest. Wir machen dies, weil schwulen Männern auch mehr als 35 Jahre nach Beginn der HIV-Epidemie immer noch die mit Abstand am stärksten betroffene Bevölkerungsgruppe in Deutschland sind. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass in Deutschland auch heute noch ca. 3 von 4 Neuinfektionen beim Sex von Mann zu Mann weitergegeben werden.  Wichtiger Grund: ca. 9000 schwule Männer in Deutschland wissen gar nichts von ihrer Infektion, weil sie bis heute noch nicht beim Test waren.

Das müsste nicht sein.

Eine HIV-Infektion ist gut behandelbar und verliert durch die Behandlung seine Gefährlichkeit. Davon profitieren Alle gleichermaßen: der HIV-Infizierte profitiert, weil er durch die Behandlung gesund bleibt und seine Infektiösität nahezu verliert und der Partner profitiert, weil er viel besser geschützt ist. Um behandelt werden zu können muss eine Infektion aber zuerst entdeckt werden. Daher kommt dem HIV-Test eine besondere Bedeutung zu und wir versuchen ihn bei schwulen Männern über Sonderaktionen zu bewerben. 

 

Und warum bieten wir Männern, die Sex mit Männern haben, im Rahmen der Sonderaktion für schwule Männer auch verbilligte Tests auf Syphilis und Chlamydien/Gonokokken an?

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine Syphilis-Infektion oft einer HIV-Infektion vorausgeht, da eine Syphilis-Infektion das Entstehen einer HIV-Infektion begünstigt. Das ist natürlich tragisch, da eine Syphilis-Infektion für sich genommen kein wirklich großes medizinisches Problem darstellt: rechtzeitig entdeckt ist sie in kurzer Zeit behandelt und einfach geheilt! Unentdeckt begünstigt sie die HIV-Infektion, die dann als dauerhafte, sprich chronische Infektion bestehen bleibt. Wir testen daher auch auf Syphilis, um diese Infektion, die unentdeckt auch für sich genommen zu schweren Gesundheitsschäden führen kann, bei Bedarf einer Behandlung und Heilung zuzuführen und nebenbei einen Risikofaktor für eine HIV-Infektion zu auszuschließen.

Tripper und Chlamydien gehören bei MSM zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Betroffen sind vor allem die Harnröhre, der Enddarm und der Rachen. Infektionen der Harnröhre erzeugen beim Mann oft Beschwerden (zu 90 % bei Tripper, zu 60 % bei Chlamydien) und werden daher häufig im Zuge eines durch die Symptome notwendig gewordenen Arztbesuchs entdeckt und behandelt. Im Rachen und Enddarm verlaufen sie jedoch ganz oft ohne Beschwerden und das bedeutet, jeder kann eine Gonokokken- oder Chlamydieninfektion haben und weitergeben, ohne es zu merken!

Die Infektionen sind viel leichter übertragbar als HIV: sie können auch beim Oralverkehr (Blasen oder Lecken) oder über Finger oder Hände übertragen werden und natürlich beim Analverkehr. Kondome verringern das Infektionsrisiko zwar, die Tripper- oder Chlamydien-Infektion kann aber trotz des Kondomgebrauchs (auch wegen der zusätzlichen Infektionswege) stattfinden.

Gonorrhoe- (Tripper) und Chlamydien-Infektionen des Rachens heilen zwar in der Regel nach einigen Wochen von alleine wieder aus, in der Zwischezeit können die Infektionen jedoch auf andere Partner übertragen worden sein.

Am problematischsten ist die Gonorrhoe- (Tripper) und Chlamydien-Infektionen des Enddarms. Die Infektion macht kurzfristig in der Regel keine Beschwerden (Symptome nur bei 15 %), löst aber eine Entzündung der Schleimhaut aus, die zur Fistelbildung oder zu Abszessen führen kann. Das hat für sich genommen schon Krankheitswert genug. Darüber hinaus wird jedoch auch das Risiko einer HIV-Infektion nach einer analen Tripper oder Chlamydien-Infektion stark erhöht, weil einerseits bei infizierten HIV-Negativen die entzündete Darmschleimhaut durchlässiger für HIV ist und andererseits bei infizierten HIV-Positiven dann besonders viele HIV-infizierte Immunzellen im Darm sind.

Einmal entdeckt ist eine Tripper oder Chlamydien-Infektion kein sehr großes Problem, sondern mit Antibiotika zu behandeln und zu heilen. Es geht also in erster Linie darum, diese Infektionen zu finden und schnell einer Behandlung zuzuführen, damit schlimmere Folgen vermieden werden.

Im Rahmen unserer Aktion für MSM bieten wir Abstrich- und Urinuntersuchungen auf Gonorrhoe- (Tripper) und Chlamydien-Infektionen, sowie Bluttests auf Syphilis und Hepatitis zu je 5 Euro an – solange die finanziellen Mittel es zulassen!

Die Abstrichuntersuchungen sind nicht unangenehm, da sie jeder nach kurzer Anleitung durch einen Mitarbeiter der Beratungsstelle an sich selbst durchgeführen kann (auch den analen Abstrich). Auf genitale Gonorrhoe- (Tripper) und Chlamydien-Infektionen testen wir nicht mit einer Abstrichuntersuchung, sondern mit einer Urinuntersuchung.

Während das Ergebnis des HIV-Schnelltests innerhalb von 30 Minuten vorliegt, müssen die Abstrich- und Urinuntersuchungen im Labor durchgeführt werden. Dies erfordert einschließlich des Postwegs einige Tage, so dass ein Ergebnis dieser Untersuchungen erst nach ca. 1 Woche telefonisch abgefragt werden können.

Unsere Empfehlung:

Untersuchungen auf HIV- , Syphilis- und Gonorrhoe-/Chlamydieninfektionen sind Männern, die Sex mit Männern haben, in Abhängigkeit von der Zahl ihrer Sexualpartner regelmäßig (bis zu halbjährlich) zu empfehlen!

 

Unser Anliegen ist Ihre sexuelle Gesundheit!