17. Internationale AIDSTANZGALA 2019

 

 

Foto Christine Iberl: 16. AIDSTANZGALA 2018

 

Die 17.Internationale AIDSTANZGALA findet statt am 9.11.2019 ab 19.30 Uhr im Velodrom in Regensburg!

 

Georg Reischl, der neue künstlerische Leiter und Chefchoreograph von Theater Regensburg Tanz ab der Saison 2019/2020, wird zum ersten Mal im Rahmen der AIDSTANZGALA internationale Tänzerinnen, Tänzer und Kompanien präsentieren. Großartig unterstützt wird er von Christian Maier, der sich  als Ballettmeister und Assistent von Yuki Mori vielfach ausgezeichnet hat und großen Anteil am Erfolg der AIDSTANZGALA der letzten Jahre hat, und wir erwarten wieder einen großartigen Abend.

Da alle Künstler ohne Gage auftreten, fließt der Erlös der Gala vollständig dem guten Zweck zu. Schirmherren der AIDSTANZGALA sind Frau Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, und Professor Dr. Bernd Salzberger, Leiter der Stabsstelle Infektiologie an der Uniklinik Regensburg.

Der Erlös der Gala ist zweigeteilt:  Der größte Teil geht an das C.A.R.E-Health-Center in Namakkal, Tamil Nadu, das schon mehrfach unterstützt wurde. Ein kleinerer Teil des Erlöses geht  an den Notfallhilfefonds der Aids-Beratungsstelle Oberpfalz für die Unterstützung bedürftiger HIV-infizierter Menschen in der Oberpfalz.

Noch gibt es noch keine Informationen zum Programm der 17. AIDSTANZGALA 2019, daher an dieser Stelle ein Link zur AIDSTANZGALA des Jahres 2018 für alle, die die letzte Gala noch einmal Revue passieren lassen wollen.

Wenn neue Informationen zur 17. Internationalen AIDSTANZGALA 2019 verfügbar sind, finden Sie diese demnächst hier!

 

 

Die AIDSTANZGALA ist eine Kooperation von

 

 

 

 

 

Wir danken folgenden Hauptsponsoren, Sponsoren und Unterstützern der AIDSTANZGALA 2019

 

 

 

 

 

Das Volvo Autohaus Bauer finden Sie in Regensburg in der

Straubingerstraße/Lagerstraße 2,
93055 Regensburg
Tel.: 0941 – 785150
d.weber@autohausbauergmbh.de
http://www.autohausbauergmbh.de/

 

 

 

 

 

 

Meine Bank – VR-Bank Niederbayern/Oberpfalz

Luitpoldstraße 20
93047 Regensburg
Tel.: 0941 5858-01
info@meine-bank-no.de
https://www.meine-bank-no.de

 

 

 

 

 

Hansa Apart Hotel Regensburg

Friedenstrasse 7
93051 Regensburg
Tel. +49 941 99 29 0
Fax +49 941 99 29 095
http://www.hansa-apart-hotel.de/
Reservierung: reservierung@hansa-apart-hotel.de

 

 

 

Winter Hausbau GmbH

Bahnhofstrasse 1
94315 Straubing
Telefon: 0 94 21 – 99 50 – 0
Telefax: 0 94 21 – 99 50 – 99
E-Mail: info@winterhausbau.de
www.winterhausbau.de

 

 

 

 

 

 

Restaurant Orphée, Untere Bachgasse 8, 93047 Regensburg.   Reservierungen unter 0941 52 97 7
Hotel Orphée: Großes Haus, Untere Bachgasse 8, 93047 Regensburg, und Kleines Haus,  Wahlenstrasse 1, 93047 Regensburg.   Buchungen unter 09 41 59 60 20
Andreasstadel, Andreasstraße 26, 93059 Regensburg.   Buchungen unter 0941 5960 2300
E-Mail: info@hotel-orphee.de
http://www.hotel-orphee.de/

 

 


 

 

 

Immoproject Parkstein GmbH & Co. KG
Martin Weiß
Prüfeninger Straße 106
93049 Regensburg
Telefon: (09 41) 29 84 99 888
Telefax: (09 41) 29 84 99 800
E-Mail: info@immoproject.de
https://www.immoproject.de/

 

Weitere Sponsoren:

Betty Barclay Regensburg
Frau Landrätin Tanja Schwaiger für den Landkreis Regensburg

An die Sponsoren einen herzlichen Dank für die Unterstützung! Ohne sie wäre es nicht möglich, nennenswerte Überschüsse für die Projekte zu erzielen!

 

Die unterstützten Projekte 

 

Das CARE-Health-Center in Namakkal, Tamil Nadu, Südindien

Indien – ein Land der Gegensätze

In Indien leben Stand 2017 ca. 2,1 Millionen Menschen mit HIV. Alleine im Jahr 2017 verstarben in Indien ca. 69 000 Menschen an Aids, 88 000 haben sich neu mit HIV infiziert. Indien gehört damit nach absoluten Zahlen zu den von HIV/Aids am meisten betroffenen Ländern der Welt.

Obwohl Indien ein technologisch sehr entwickeltes Land ist mit eigenem Atomprogramm und eigenem Weltraumprogramm, so ist es doch in vielerlei Hinsicht auch noch Entwicklungsland: nahezu ein Drittel aller weltweit als arm eingestuften Menschen lebt in Indien; Indien gibt lediglich 1 % des Bruttoinlandsprodukts für die medizinische Versorgung seiner Bevölkerung aus, das vergleichbare China immerhin 5,4 % ( die USA liegen bei 17,7 % !).

Auch wenn in den letzten 15 Jahre große Erfolge in der Versorgung der HIV-Infizierten mit Medikamenten und in der Begrenzung der Weiterverbreitung von HIV zu verzeichnen sind, hat die aktuelle Regierung von Indien zur Sorge der WHO eine Verringerung der allgemeinen Gesundheitsausgaben um 20 % beschlossen, der Aids-Etat soll sogar um 30 % reduziert werden. Man  muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass diese Kürzungen in erster Linie die Versorgung der armen Bevölkerungsteile Indiens treffen werden – darunter sehr, sehr viele Frauen und Kinder. Umso wichtiger ist es, dass es in Indien zivilgesellschaftlich initiierte Projekte wie das CARE-Health-Center von Professor N.M. Samuel gibt, das versucht, mit schmalem Budget und großem Engagement die Versorgung von HIV-infizeirten Frauen und Kindern in einer armen, ländlichen, aber von HIV besonders stark betroffenen Region sicher zu stellen.

Die Situation in Namakkal

Namakkal liegt im Zentrum dessüdindischen Bundesstaates Tamil Nadu. Hier ist der Sitz und Hauptwirkungsort des CARE-Health-Centers, das Projekt zur Versorgung von HIV-infizierten Frauen, Familien und Kindern, das im Jahr 2008 mit der finanziellen Unterstützung der AIDSTANZGALA seine Arbeit aufgenommen hat.

Namakkal liegt nicht nur im Zentrum Tamil Nadus, sondern auch an einem Verkehrsknotenpunkt großer Straßen. Hier arbeiten traditionell sehr viele Männer als Fernfahrer und sind wochenlang unterwegs und nur sehr selten zu Hause bei ihren Familien. Entlang dieser Hauptrouten bieten viele Prostituierte ihre Dienste an und da der Schutz vor HIV durch den Gebrauch von Kondomen noch viel zu selten ist in Indien, werden viele Prostituierte mit HIV angesteckt und geben ihrerseits das Virus weiter an die Fernfahrer. So kommst es immer wieder zur Situation, dass ein Fernfahrer, der von seiner eigenen Infektion nichts ahnt, das Virus an seine eigene Ehefrau weitergibt, die natürlich ebenfalls nichts von alledem ahnt. Wenn dann irgendwann der Mann an Aids erkrankt und dadurch die HIV-Infektion offensichtlich wird, ist es oft zu spät für die Ehefrau, die sich inzwischen ebenfalls infiziert und vielleicht auch während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder auch über das Stillen das HI-Virus an ein Neugeborenes weitergegeben hat.

 

Die Arbeit des CARE-Health-Centers

Ziel des CARE-Health-Centers ist es, von HIV betroffene Frauen und Kinder zu unterstützen. Anfangs nur zögerlich, inzwischen aber selbstverständlich suchen auch betroffene Männer das Zentrum auf, um Hilfe zu erhalten.

CARE bietet an Beratung: Es stehen geschulte Beraterinnen zur Verfügung. Häufige Themen in der Einzelberatung sind Safer Sex, zusätzliche Infektionen wie z.B. die Tuberkulose, sowie die Antiretrovirale Kombinationstherapie und ihre Nebenwirkungen.         

 

Medizinische Untersuchungen: Es stehen Ärzte für Untersuchungen der Frauen und Kinder zur Verfügung, es werden kostenlose Medikamente abgegeben und im zweimonatlichen Abstand steht ein Augenarzt zur Verfügung. Neben der augenärztlichen Untersuchung sind auch bei Bedarf die Brillen kostenfrei (bei HIV-Patienten können bei zu später oder unzureichender medikamentöser Behandlung der HIV-Infektion Komplikationen bei den Augen auftreten, die im Extremfall zur völligen Erblindung führen können).

 

Nahrungsmittelhilfen: C.A.R.E gibt ein selbstproduziertes Nahrungsergänzungsmittel an alle Patienten ab. Es handelt sich um ein sehr nährstoffreiches mehlähnliches Pulver, das als Brei oder als Kuchen zubereitet werden kann und bei den Patienten sehr beliebt und nachgefragt ist.

Medizinische Außenstelle in Kolli Hills: Hier werden insbesondere schwangere Frauen und ältere Menschen versorgt

Hausbesuche: Teammitglieder besuchen die HIV-Patienten zu Hause, um sie zu beraten und Fragen zu beantworten.

Unser Erfolg

Seit Aufnahme der Arbeit im Jahr 2008 wird das CARE-Health-Center von der AIDSTANZGALA wesentlich mitfinanziert: ca. 50 % der bisher benötigten Budgetmittel stammen aus den Erlösen der AIDSTANZGALA. Nur so konnte vielen Familien geholfen werden, wurden viele Neuinfektionen bei Neugeborenen verhindert, erhielten viele Frauen, Familien und Kinder lebensrettende Hilfe.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Notfallhilfe-Fonds der Aids-Beratungsstelle Oberpfalz

 

Die HIV-Infektion ist aus unterschiedlichen Gründen häufig mit Armut und sozialer Not verbunden. Manche HIV-Infizierte werden durch die Mitteilung der HIV-Diagnose so sehr aus der Bahn geworfen, dass sie über eine bestimmte Zeit ihre Angelegenheiten nicht mehr mit der notwendigen Sorgfalt erledigen und in der Folge oft in finanzielle Schieflage geraten.

Andere HIV-Infizierte hatten schon vor der Diagnose finanzielle und soziale Probleme und die HIV-Infektion hat eine schon vorher sehr schwierige Problemsituation noch zusätzlich erschwert.  Nicht vergessen werden darf auch, dass Krankheit und ihre medizinische Behandlung einerseits mit Kosten und andererseits mit finanziellen Einbußen verbunden sein können, so dass neben den gesundheitlichen auch finanzielle Probleme direkte Folge der HIV-Infektion sein können.

 

Kurzum: immer mehr HIV-Infizierte leben ohne finanzielle Reserven, so dass die Mitarbeiter der Aids-Beratungsstelle immer häufiger mit finanziellen Notlagen konfrontiert sind. Seit dem Jahr 2015 wird der Notfallhilfefonds aus den Erlös der AIDSTANZGALA aufgefüllt (aus dem letzten Erlös mit € 2000) und es konnten bereits zahlreiche kleine Unterstützungen erfolgen.Viele kleine Zuzahlungen für Fahrtkosten und den Eigenanteil von Medikamenten

 

Ein paar Beispiele, wie der Notfallhilfefonds geholfen hat:

€ 90,- für die Zuzahlung zu einer Augen-OP eines HIV-positiven Mannes, der zu erblinden drohte

€ 25 Zuschuss für eine gebrauchte Nähmaschine für eine HIV-positive schwangere Frau

€ 150 für Laborkosten einer HIV-positiven schwangeren Frau ohne Krankenversicherung

€ 50 für Lebensmittel eines HIV-infizierten Rentners, dessen Rente wieder einmal nicht bis zum Monatsende gereicht hatte.

€ 25 Zuschuss für eine gebrauchte Nähmaschine für eine HIV-positive schwangere Frau

Wenn eine Notlage nicht über andere Kostenträger zu beheben ist, hilft die Aids-Beratungsstelle bedürftigen HIV-Infizierten mit kleinen Beträgen. Dies geschieht aber nie als Dauerleistung und immer mit dem Ziel, dass jemand auf Dauer wieder in die Lage versetzt wird, seine finanziellen Angelegenheiten selbst zu regeln. Die Organisatorinnen und Organisatoren der AIDSTANZGALA haben sich wieder entschlossen, den Notfallhilfefonds der Aids-Beratungsstelle Oberpfalz mit € 2000,- aus dem Erlös der AIDSTANZGALA 2019 finanziell zu unterstützen.